Die Gemeinde Eggstedt liegt im Kreis Dithmarschen und gehört zum Amt Kirchspiellandgemeinde Burg - Süderhastedt. Der Ort liegt in der Nähe des Nord- Ostsee- Kanals und ist über die Abfahrt Schafstedt der A 23 zu erreichen. Außer der Ortslage gehören die Ortsteile Eggstedter-Holz, Eggstedter-Damm, Eggstedter-Moor und Eggstedter-Feld zur Gemeinde.

 

Altsteinzeitliche Funde wie Rentierknochen, Reste von Feuerstellen und Steinwerkzeugen, im Ostermoor, bezeugen, dass bereits um 15000 v. Chr. altsteinzeitliche Jäger das heutige Gemeindegebiet begangen haben. Ein jungsteinzeitlicher Grabhügel und Flintwerkzeuge (ca. 4300 - 2300 v. Chr.) belegen die Anwesenheit früher Bauern. Mehrere Grabhügel und Grabfunde stammen aus der Bronzezeit (ca. 2300 v. Chr. - 550 v. Chr.). Außerdem gibt es zahlreiche Urnenfunde aus der Eisenzeit (ca. 550 v. Chr. - 400 n. Chr.).

 

Urkundlich wurde Eggstedt das erste Mal 1538 als ``Eckstede`` erwähnt. der Name bedeutet Stätte oder Wohnstätte an der Ecke bzw. Kante.

In der jüngeren Zeit war der Ort geprägt von Landwirtschaft und Handwerk. Mit den Höfesterben in der Landwirtschaft ging auch der Rückgang der Handwerksbetriebe und des Handels einher. Heute müssen die meisten Berufstätigen zu ihren Arbeitsstätten pendeln.

 

Das Dorfleben wird im wesentlichen durch unsere Vereine und Verbände geprägt. Im Jahresverlauf finden viele Veranstaltungen, Feste und Feiern statt. Auch die Gemeinde veranstaltet in unregelmäßigen Abständen Dorffeste, wie zum Beispiel im Jahr 2000, durch. Hier war aus unserer Partnergemeinde eine Abordnung und das Jugendblasorchester zu Gast, dieses hat wesentlich zum großartigen Erfolg beigetragen.

 

 

Die Gemeinde hat 2002 das vierte Bebauungsgebiet erschlossen. Hier stehen zu günstigen Preisen 17 Grundstücke zur Verfügung. Zur Zeit werden diese nur an Eggstedter oder ehemals Eggstedter verkauft.

 
 Bauernschaft- Ortsvorsteher und Bürgermeister

1839 - 1840 Peter Rühmann
1840 - 1862 Hans Hottje
1862 - 1870 Johann Bornholdt
1870 - 1876 Klaus Rühmann
1876 - 1882 Klaus Bornholdt
1882 - 1885 P. Bornholdt
1885 - 1888 Klaus Bornholdt
1888 - 1894 Hans Martens
1894 - 1919 Klaus Detlef Bornholdt
1919 - 1926 Klaus Martens
1926 - 1933 Hans Rohwedder
1933 - 1946 Hans Nottelmann
1946 - 1946 Hans Rohwedder
1946 - 1951 Klaus Schuldt
1951 - 1982 Rudolf Martens
1982 - 1994 Karsten Peters
1994 -          Walter Krotzek
 
Wichtige Daten:

Bebauungsgebiet I Westerstraße
Bebauungsgebiet II Österblick 1975
Flurbereinigung 1975 - 1982
Dorferneuerung 1984 - 1994
Bebauungsgebiet III An de Reith 1996
Bebauungsgebiet IV Krattkoppel 2002
Kanalisation und Ortsentwässerung 1989 - 1992
 

Eggstedt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Eggstedt ist eine amtsangehörige Gemeinde des Amtes Kirchspielslandgemeinde Burg-Süderhastedt im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein (Deutschland).

Geografie

Geografische Lage

Der Ort liegt in der Nähe des Nord-Ostsee-Kanals und ist über die Abfahrt Schafstedt der A 23 zu erreichen.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Eggstedt, Eggstedter-Holz, Eggstedter-Damm, Eggstedter-Moor und Eggstedter-Feld.

Geschichte

Urkundlich wurde Eggstedt das erste Mal 1538 als „Eckstede“ erwähnt. der Name bedeutet Stätte oder Wohnstätte an der Ecke bzw. Kante.

In der jüngeren Zeit war der Ort geprägt von Landwirtschaft und Handwerk. Mit den Höfesterben in der Landwirtschaft ging auch der Rückgang der Handwerksbetriebe und des Handels einher. Heute müssen die meisten Berufstätigen zu ihren Arbeitsstätten pendeln.

Wappen

Im Gemeindewappen von Eggstedt soll vorzugsweise der Ortsname bildlich zum Ausdruck gebracht werden. Aus volksetymologischer Sicht bleibt offen, ob der erste Namensbestandteil auf die Egge als landwirtschaftliches Arbeitsgerät oder auf die niederdeutsche Form der Eiche, also „Eke“, zurückzuführen ist. Deshalb sind beide Bildsymbole, Egge und Eiche, in das Wappen aufgenommen worden.