Der Heimat- und Kulturverein legt den Blick auf das Mahnmal wieder frei.

 

Auf dem ehemaligen Flakgelände wurde im Jahr 2003 das Mahnmal „Offene Tür in die Vergangenheit“ eingeweiht. Über die Zeit sind die Sträucher auf der Anhöhe der ehemaligen Bunkeranlage so hoch gewachsen, dass der Blick von der Aussichtsplattform, dem höchsten Punkte der Gemeinde, nicht mehr möglich war.

 

Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins haben am 22.01.2016 in einem Arbeitseinsatz die Sträucher zurückgeschnitten und zum Brennplatz gefahren.

 

Dieter Koswig schrieb auf die schwere Eisentür seines Kunstwerks als Mahnung: „Wenn man sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist man verurteilt, sie zu wiederholen.“ Jetzt ist die große Türzarge mit den drei Steinen, die nach jüdischem Brauch anstatt Kränze als Zeichen der Trauer auf ein Grab gelegt werden, wieder von weitem sichtbar und bitten die nachfolgenden Generationen sich zu erinnern.

 

Die Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins haben von Anfang an dieses Mahnmal unterstützt, so auch an diesem Tag.

Dabei waren Martin Fritz, Hans Kühl, Lothar Mohr, Günter Strebos und Bernd Büsch.

Text und Bilder: Bernd Büsch