Wolf – Weitere Genanalysen sind veröffentlicht

Moin!

Auf der Seite https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/A/artenschutz/Wolf_Tabelle.html wurden zuletzt am 20.01.2020 neue Genanalyse-Ergebnisse veröffentlicht. Neben einer ganzen Reihe von Untersuchungen, die nur das Ergebnis „HW01 = war ein Wolf“ hatten (besonders in Frestedt und St. Michel), wurden die Risse in Gudendorf, Windbergen, Süderheistedt und Wohlde (NF) „unserem“ Wolf GW 1430 m zugeschrieben. Die Analyse des Risses im Gotteskoog steht noch aus. Dennoch scheint die Vermutung, er habe Dithmarschen und wohl auch Nordfriesland in Richtung Dänemark verlasse bisher bestätigt. „HW01“ bedeutet i.d.R., das die Probe qualitativ nicht gut genug war um die richtigen Gensequenzen einzelnen Wölfen zuzuordnen.

Die Genanalysen werden übrigens bundesweit zentral vom Institut der Senckenberg Gesellschaft in Gelnhausen (bei Frankfurt / Main) durchgeführt. Dort ist das „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ angesiedelt. Sie bieten eine recht interessante Internetseite: https://www.senckenberg.de/de/themen/thema-wolf/ . Dort sind weitere interessante Seiten verlinkt.

Und zur allgemeinen Frage, wie die Wölfe denn überhaupt wo hin kommen: teilweise schwimmend. Hier ein Erklärvideo auf Deutsch https://youtu.be/m9S3iFII_S4 und ein in einen kanadischen Artikel eingebettetes Video eines Wolfes der den Meeresarm zwischen dem Festland und Vancouver Island durchschwommen hat: https://www.vicnews.com/news/video-endangered-wolf-spotted-swimming-ashore-on-northern-vancouver-island/

An dieser Stelle ist er rund 2,5 km breit:

Liebe Grüße

Martin