Archiv des Autors: Roland

Klaus letzter Arbeitstag

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Klaus letzter Arbeitstag

 

Am 03. Juli 2020 hatte unser Gemeindearbeiter Klaus Staack seinen letzten Arbeitstag. Trotz der Corona-Zeiten sollte Klaus natürlich verabschiedet werden.

 

Monika und Walter haben viel überlegt was denn unter Einhaltung der Corona-Regeln möglich ist. Dabei kamen die beiden zur Idee einer Tour mit der Kutsche durch das Dorf. Aber nicht mit einem Pferd davor, sondern mit einem Trecker. Denn der Trecker war eines der Arbeitsgeräte von Klaus.

 

Klaus wurde von Walter zum Bauhof bestellt. Sicherlich hat er geahnt das er nicht ohne Verabschiedung geht. Aber das er mit einer Kutsche durch das Dorf gefahren wird, damit hat er sicherlich nicht gerechnet.

 

Ein paar Zuschauer haben sich dann auch an den Straßen eingefunden. Einfach um Klaus noch zuzuwinken. Die Tour konnte vorher nicht in die große Öffentlichkeit gebracht werden, denn dann wäre die Überraschung dahin gewesen. Also wurde über die Eggstedter WhatsApp Gruppe informiert.

 

Einen großen Empfang hat der Birkenweg bereitet. Dort wurde Klaus richtig schön empfangen. Lothar hat eine passende Rede gehalten und es gab eine Pause bei Kaffee. So einige Bewohner des Birkenwegs haben einiges an Arbeit investiert für den schönen Empfang von Klaus. Tolle Aktion.

 

Weiter ging es durch das Dorf. Und es gab noch einige Haltepunkte mehr. Viele wollten sich von Klaus verabschieden.

 

Der Abschluss war ein gemeinsames Essen in der Begegnunsstätte.

 

Klaus war seit dem 01. April 2000 unser Gemeindearbeiter. Und hat in diesen vielen Jahren viel Arbeit in die Gemeinde gesteckt. Und bestimmt auch viele Arbeiten die nicht zu seinem Aufgabengebiet gehört haben. Klaus hat sich um alles gekümmert. Eggstedt wird Klaus als Gemeindearbeiter vermissen. Gut das wir mit Dennis Bockelmann einen tollen Nachfolger gefunden haben. Dennis wurde die letzten Monate von Klaus eingearbeitet.

 

Das war eine schöne Abschiedstour für Klaus. Großes DANKE an Monika und Walter für die Organisation und Arbeit.

 

 

 

Jahreshauptversammlung Heimat- und Kulturverein

Der 1. Vorsitzende Lothar Mohr konnte insgesamt 29 Mitglieder und fünf Gäste begrüßen. Gestartet wurde die Versammlung mit einem gemeinsamen Essen. Gut gestärkt ging es dann in die Tagesordnung.

Lothar Mohr startete mit den durchführten Veranstaltungen 2019. Der Heimat- und Kulturverein hat u. a. im letzten Jahr ein gemeinsames Fischessen veranstaltet. Über 60 Gäste ließen sich den Fisch schmecken.

Oder auch das Ringreiten, bei bestem Wetter waren viele Reiter und Gäste gekommen. Es war ein spannendes Ringstechen um die Könige zu ermitteln.

Traditionell organisierte der Verein auch wieder den lebenden Adventskalender und die damit verbundene Dorfweihnachtsfeier. Auch in 2019 kamen viele Eggstedter in der Vorweihnachtszeit zusammen. Erfreulich ist das für dieses Jahr bereits die Gastgeber gefunden wurden.

Es standen auch Wahlen in der Tagesordnung. Neu gewählt wurden

  • Vorsitzender
  • Kassenwart
  • Schriftführer/in
  • 1 Revisor
  • 2 Beisitzer

Bei allen Positionen wurden wiedergewählt. Neu gewählt wurde Ina Grahlmann als Kassenprüferin.

Nach den Wahlen gab der 1. Vorsitzende einen Ausblick auf dieses Jahr.

Bereits durchgeführt wurde ein Dia-Abend mit alten Eggstedtern Bildern. Diese Veranstaltung wurde zusammen mit dem DRK durchgeführt. Die Begegnungstätte war bis zum letzten Platz gefüllt und alle erfreuten sich an den Erinnerungen, die durch die Bilder geweckt wurden. Moderiert wurde der Abend durch den ehemaligen Kreispräsidenten Karsten Peters.

Aufgrund des Erfolges wird für dieses Jahr noch ein weiterer Abend geplant.

Auch dieses Jahr wird es wieder das Fischessen, das Ringreiten und viele weitere Veranstaltungen geben.

Als besonderes Highlight wird für dieses Jahr zusammen mit allen Eggstedter Vereinen die Teilnahme am Burger Holzmarktfest geplant.

Zum Abschluss der Versammlung wurden alte Fotos und ein alter Film gezeigt.

Der Dank gilt dem Vorstand des Vereins für die viele ehrenamtliche Arbeit.

Keine Aufnahmegebühr in 2020

 

Keine Aufnahmegebühr in 2020

Achtung Achtung

Das ganze Jahr 2020 muss bei Eintritt in den Angelsportverein Eggstedt keine Aufnahmegebühr bezahlt werden.

Weiter Infos dazu bei unserem Kassenwart

Peter Stenchly, Tel. 04830-395

Förderungen für die Dorfgemeinschaft

Förderungen für die Dorfgemeinschaft

Unsere Dorfgemeinschaft hat das große Glück, von den in den Jahren 2014/15 errichteten Windenergieanlagen des Bürgerwindparks, auf dem Gebiet der Gemeinden Eggstedt und Süderhastedt, zu profitieren. Nicht nur Gewerbesteuern fließen jährlich durch den Betrieb der Windenergieanlagen in die Gemeinde Eggstedt, sondern auch 30.000 Euro in die eigens gegründete „Bürgerstiftung Eggstedt“. Mit dem Geld werden unsere Vereine, aber auch soziale, kulturelle und umweltrelevante Aktionen und Projekte unterstützt und gefördert.

Beispielhaft dafür stehen aus dem Jahr 2019 folgende Aktionen für Jung bis Alt:

  • das Sommer-Dorffest mit buntem Programm für alle Einwohner,
  • die Fahrt zum Pokalendspiel Glückstadt gegen Geest 05 nach Wewelsfleth vom TSV,
  • eine Fahrt in den Heidefahrt Soltau mit Kindern und Jugendlichen,
  • der Umweltaktionstag im Sommer, an dem Kinder zusammen mit ihren Eltern Insektenhotels für die Feldmark und die privaten Gärten gebaut haben,
  • „Laterne laufen“ mit Musik und Verpflegung über die Freiwillige Feuerwehr,
  • ein neues Klettergerüst für den Spielplatz,
  • ein Ausflug unserer Senior*innen auf einen Obsthof ins Alte Land,
  • „Bunte Nachmittage“ mit Programm, Kaffee und Kuchen,
  • Zuschüsse für die Vereine.

Die aktuelle Förderübersicht der Bürgerstiftung ist auf unserer Gemeinde-Website unter der Rubrik „Bürgerstiftung“ zu finden.

 

Grit Awiszus

Hallo…Eine Bitte an alle Eltern der Königinnen & Könige des Kindervogelschießens aus 2019

Hallo…Eine Bitte an alle Eltern der Königinnen & Könige des Kindervogelschießens aus 2019:

Bitte gebt die Scherpen fertig bestickt (auch die der Erwachsenen) bis zum 10.05.2020 bei Steffi Stöter ab.
Sollte eine Scherpe voll sein, sodass wir für dieses Jahr eine neue Scherpe für den jeweiligen Jahrgang benötigen bitte ich um rechtzeitige Rückmeldung an Ina Plauschinat.

Was bringen die kleinen blauen Reflektoren an den Leitpfosten in unserer Gemeinde?

Die blauen Halbkreisreflektoren verringern das überqueren von Rehwild sowie anderem Wild in der Dämmerung. Durch die Reduktion der Überquerungen verringern wir automatisch die Anzahl der Wildunfälle auf unseren Straßen.
Der halbrunde Reflektor ist mit einer mikroprismatischen Reflexfolie (3M) ausgestattet, wie sie von reflektierenden Straßenschildern bekannt ist. Das vom Fahrzeug auf die Folie treffende Licht wird in einem Abstrahlwinkel von 1,5 Grad längs des Straßenrandes zurückgeworfen wodurch ein durchgehender Lichtzaun entsteht. Die gleichmäßige Rundung des Trägermaterials reflektiert das Licht auch in abnehmender Intensität weiter zur Seite ohne den ganzen umliegenden Bereich unnötig auszublenden.
Warum ist der Reflektor blau und nicht weiß oder rot wie die Straßenschilder?
Wildtiere können nur grüne und blaue Farbtöne erkennen. Der blaue Ton ist für das Wild eine regelrechte Schreckfarbe. Da blaue Farben in der Natur nur selten vorkommen, wird diese Farbe von dem Wild als fremd und somit potenziell gefährlich empfunden. Rote oder orange Farben entfallen hingegen total, diese werden nur als grüne Abstufungen wahrgenommen.
Die halbrunde Form hat etwas mit dem Bewegungssehen der Tiere zu tun. Speziell Pflanzenfresser haben zwecks Feindvermeidung ihre Augen beidseitig des Kopfes. Sie sehen nicht besonders scharf, aber sie reagieren sehr empfindlich auf jede Bewegung. Die halbrunde Bauart des Reflektors in Kombination mit dem sich ständig änderndem Anstrahlwinkel des Autoscheinwerfers simuliert eine Bewegung und somit ein Fluchtverhalten des Wildes.
Studien, wie auch unsere eigenen Erfahrungen, haben gezeigt, dass Reviere in denen die Reflektoren länger als ein Jahr montiert sind, einen erheblichen Rückgang von nächtlichen Unfällen haben. Eine Studie aus dem Jahr 2012 ermittelte einen Rückgang von 73%. Bei dieser Studie hat man in 411 Revieren auf einer Straßenlänge von 1135,2 km Reflektoren über einen längeren Zeitraum montiert und Zahlen vor und nach der Montage verglichen. Vor dem Anbringen der Reflektoren hat man über den Ermittlugszeitraum 3.263 Rehwildunfälle registriert, in dem gleichen Zeitraum mit Reflektoren, waren es nur noch 883 Rehwildunfälle. Insgesamt ein Rückgang von 2.380 Rehwildunfällen. Diese Zahlen sprechen für sich und helfen auf der einen Seite uns Autofahrern und auf der anderen Seite Tierleid zu vermeiden.

In diesem Zumannenhang möchten wir uns nochmals bei der Bürgerstiftung für die Finanzierung bedanken.

Eric Pubanz